Herausforderungen
Ähnlich wie beim Ersatzbrennstoff-Recycling, kommen auch beim Kunststoffrecycling viele verschiedene Kunststoffe zusammen. Das bedeutet, dass auch die verschiedensten Materialien in den Maschinen zusammen kommen, da oft vor der Vorzerkleinerung keine Sortierung stattfinden kann. Hier kommen Mischverhältnisse aus Hartplastik, Folie, Aluminium und sämtlichen Bestandteilen aus dem gelben Sack zusammen. Viel Input wird für das Kunststoff-Recycling auch bereits in Ballen angeliefert, in denen zwischen den unproblematischen Materialien auch Störstoffe vorzufinden sind, die in der Vorzerkleinerung immer wieder Probleme bereiten und die Maschinen beschädigen.
Typische Probleme
Durch die verschiedenen Materialien kann es in den Maschinen schnell vorkommen, dass der Schredder, der das Input-Material in die Maschine zieht, verstopft und die Maschine somit zum Stillstand kommen muss. Eine Wiederaufnahme des Prozesses kann erst nach Freilegen des Schredders erfolgen und dies nimmt meist viel Zeit in Anspruch. Die Störstoffe, die sich oftmals in dem gemischten Input befinden, verschleißen die Messer schneller als das eigentlich vorgesehene Material. Die dadurch entstehende Stillstandzeit wirkt sich enorm auf Standzeiten und Durchsatzmenge aus, die beide erheblich verringert werden.
Vorteile mit CUTMETALL
Wir bei CUTMETALL liefern für das Kunststoff-Recycling angepasste Lösungen für die verschiedensten Materialanforderungen. Dabei gehen wir gezielt auf die Kundenwünsche ein und bieten spezielle Konfigurationen, mit denen der Kunde seine Stillstandzeiten verkürzen und den Durchlauf erhöhen kann. Für die Maschinen im Kunststoff-Recycling haben wir beispielsweise eine veränderte Geometrie angeboten, bei der die Spitzen tiefer ausgedreht wurden und damit das Einzugsverhalten aggressiver gestaltet wurde. Durch diese Geometrie laufen die Schredder feier und besser und verstopfen nicht mehr so schnell durch den verschiedenen Input an Kunststoff.
Informationen zur Branche
Grundsätzlich kann man beim Kunststoff-Recycling zwischen drei verschiedenen Methoden unterscheiden.

Beim energetischen Recycling, der den größten Teil der Kunststoff-Wiederverwertung ausmacht, wird Energie aus dem Verbrennen der Kunststoff-Reste gewonnen und effektiv weiterverwendet. Stark verschmutzer Input und auch vermischte Materialien können so recycelt werden.
Das sogenannte werkstoffliche Recycling beschreibt den Prozess der Zerkleinerung, Reinigung und Trennung des Input-Materials nach Sorten. Nach der Schmelzung bei hohen Temperaturen kann der Kunststoff neu aufbereitet werden. Hierfür können ausschließlich thermoplastische Kunststoffe verwendet werden.
Beim rohstofflichen Recycling, das nur in 1% der Fälle angewendet werden kann, werden die Polymerketten im Kunststoff aufgespalten. Aus den dabei entstehenden Monomeren, Ölen und Gasen werden neue Kunststoffe hergestellt. Dieses Verfahren eignet sich auch für verschmischtes und verschmutztes Input.